Stiftung

Die Stiftung zur Förderung Sozialer Dienste mit Sitz in Berlin wurde am 14. Mai 2001 von dem Verein „Steglitzer ambulante soziale Dienste e. V.“ unter der Leitung von Reinhold Voht begründet. Die Arbeit der Stiftung begann mit der Errichtung eines Hauses zur Beherbergung von ehemaligen Jugoslawien-Flüchtlingen. Dieses Haus dient der Stiftung noch heute als Erstaufnahme- und Clearingstelle für minderjährige unbegleitete Flüchtlinge und als Wohnheim. Weitere Jugendeinrichtungen sowie ein Jugendgästehaus in Kreuzberg sind hinzu gekommen.

Satzung

Stiftung als Gesellschafterin

Darüber hinaus ist die FSD-Stiftung Mehrheitsgesellschafterin von zwei gemeinnützigen Pflegeunternehmen mit rund 670 Plätzen in den Bezirken Steglitz, Marzahn, Hellersdorf, Kreuzberg und Treptow. Als Tochter der Stiftung bietet die FSD Lwerk Berlin Brandenburg gemeinnützige GmbH rund 800 Werkstattplätze für die geistige und körperliche Rehabilitation und Berufsbildung an.

Organigramm FSD

Organigramm Verbund

Stiftung und Gemeinnützigkeit

Die FSD-Stiftung definiert ihre Gemeinnützigkeit nicht nur im steuerlichen Sinne (über das Steuerrecht) sondern möchte mit den Angeboten dem allgemeinen Wohl dienen. Das zeigt sie mit ihrem Leitbild.

Leitbild der FSD-Stiftung

Als korporatives Mitglied der Arbeiterwohlfahrt lebt die FSD-Stiftung und identifiziert sich mit den Werten wie Solidarität, Toleranz, Freiheit, Gleichheit und Gerechtigkeit.

Leitsätze der FSD-Stiftung

Sie verpflichtet sich, mit den ihr zur Verfügung gestellten öffentlichen Geldern sparsam und ökonomisch umzugehen. Die FSD-Stiftung legt auch ihr Augenmerk auf das fachliche Engagement der Mitarbeiter.

Vorstand und Kuratorium

Die Stiftung wird von einem Vorstand geleitet und von einem Kuratorium beraten. Reinhold Voht war Vorstandsvorsitzender bis zu seinem Tode im Jahre 2004. Danach übernahm Klaus Hartwig den Vorsitz, gefolgt von Georg Siebert und ab September 2012 von Jürgen Brockmeyer.  Heute wird die Stiftung geleitet von einem dreiköpfigen Vorstand, bestehend aus Jürgen Brockmeyer (Vorsitz), Hans Wilhelm Pollmann und Rainer Brückers und dem beratenden und Aufsicht führenden Kuratorium mit Rolf Kempfer (Vorsitz), Karola Kronheim (Stv. Vorsitzende), Frank Walter, Willi Brüsse und Egbert Brüning

Ziele

Ziele der Stiftung sind die Förderung

  • des Wohlfahrtswesens
  • der öffentlichen Gesundheitspflege und der Altenhilfe
  • der Jugendpflege und –fürsorge
  • der aktiven Freizeitgestaltung der Jugend
  • der Berufsbildung für den Tätigkeitsbereich der Stiftung

Solidarität im Handeln und Qualität in der Dienstleistung

Durch praktizierte Solidarität arbeiten Vorstand und MitarbeiterInnen mit dem Ziel, die Verantwortung der Menschen für die Gemeinschaft zu stärken. Die Arbeit der Stiftung ist darauf ausgerichtet, menschliche Ressourcen zu fördern und in den Unterstützungsprozess einzubeziehen. Sie nimmt auch politischen Einfluss, um demokratisches und soziales Verhalten zu fördern und setzt sich besonders für benachteiligte Gruppen ein.

Um einen hohen Leistungs- und Qualitätsstandard zu sichern und weiter zu entwickeln, arbeiten die Einrichtungen und Dienste der Stiftung mit Qualitätssicherungssystem.

Finanzierung

Die Stiftung finanziert ihre Einrichtungen und Aktivitäten aus Spenden und Zuwendungen. Die Einrichtungen und Dienste werden über Entgelte öffentlicher Kostenträger finanziert. Spenden

Die FSD-Stiftung ist korporatives Mitglied:

  • AWO Berlin Kreisverband Südwest e. V.
  • Landesverband der AWO Berlin als Spitzenverband freier Wohlfahrtspflege

Die FSD-Stiftung ist Mitglied:

  • Bundesfachverband für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge e. V.
  • Fachverband soziale Dienste für junge Flüchtlinge Berlin-Brandenburg
  • Landesarmutskonferenz Berlin
  • Transparency International
  • Bundesverband Deutscher Stiftungen
  • Qualitätsoffensive e. V. Berlin
  • pink pillow Berlin Collection
  • Bündnis gegen Homophobie